#roadtorio: Ein Blick in die olympische Historie

Dr. Reiner Klimke, Hans Günter Winkler und Hannelore Brenner sind die erfolgreichsten Reiter

Warendorf (fn-press): Der Countdown für die Olympischen Sommerspiele vom 5. bis 21. August in Rio de Janeiro läuft. Grund genug, einen Blick auf die Historie zu werfen und die Zeit vor den Spielen zu nutzen, um das olympische Geschehen der letzten Jahrzehnte Revue passieren zu lassen. Im Fokus: die erfolgreichsten Reiter bei olympischen Spielen.

Der weltweit erfolgreichste Reiter in der Historie der Olympischen Spiele ist der 1999 verstorbene Dr. Reiner Klimke mit fünf Mal Mannschaftsgold, einmal Einzelgold und zwei Mal Einzelbronze in der Dressur. Mehr Medaillen sammelte nur die Niederländerin Anky van Grunsven. Auf ihr Konto gehen neun olympische Medaillen, davon drei goldene in der Einzelwertung. Seinen ersten olympischen Mannschaftssieg feierte Klimke 1964 mit Dux, 1984 in Los Angeles gewann er mit seinem Pferd Ahlerich sowohl die Mannschafts- als auch die Einzelwertung. Dabei war Klimke nicht nur im Dressur-Viereck erfolgreich: An den Olympischen Spielen 1960 in Rom nahm er als Vielseitigkeitsreiter teil und war mit Platz 18 bester deutscher Starter. Inzwischen ist seine Tochter Ingrid Klimke in seine Fußstapfen getreten. Seit 2000 gehört sie regelmäßig zum deutschen Olympia-Aufgebot und und hat sowohl 2008 als auch 2012 Mannschafts-Gold in der Vielseitigkeit gewonnen.

Der erfolgreichste Reiter in der Disziplin Springen ist mit fünf Goldmedaillen Hans Günter Winkler. Dieser bestritt seine ersten Olympischen Spiele 1956 mit seinem „Wunderpferd“ Halla in Stockholm und wurde mit Doppelgold belohnt, sowohl im Einzel, als auch mit der Mannschaft. Obwohl sich Winkler im ersten Umlauf des Final-Tages einen Muskelriss in der Leiste zugezogen hatte, setzte er sich trotz großer Schmerzen und mit sehr wenig Möglichkeiten, sein Pferd zu unterstützen, in den Sattel und absolvierte den Parcours fehlerfrei. Ab diesem Zeitpunkt war Winkler nicht mehr aus dem Spitzensport wegzudenken. Bereits bei den Olympischen Spielen in Rom 1960 gewann er erneut Gold mit der Mannschaft, ebenso wie bei den Spielen in Tokio 1964. Zählt man die Medaillen von Mexiko 1968 und München 1972 sowie von den Olympischen Spielen in Montreal 1976 hinzu, ist Hans Günter Winkler bis heute der erfolgreichste Springreiter aller Zeiten.

1960 fanden erstmals die Paralympics in Rom statt. Der paralympische Pferdesport, genauer gesagt der Dressursport, wird seit 1996 ausgetragen. Die erfolgreichste deutsche Para-Dressurreiterin Hannelore Brenner nahm an vier Paralympics teil und gewann 2008 und 2012 jeweils die Goldmedaille in der Einzelwertung und Kür. Das Motto der Paralympics-Siegerin: „Behindert ist nur der, der sich selbst behindert“

Alle Infos zu den Olympischen Reiterspielen 2016 unter www.pferd-aktuell.de

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